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Hier stelle ich vor, was ich nach der Schulausbildung gemacht habe und womit ich heute meine Brötchen verdiene!

SIEMENS in Dortmund Nach der Studienzeit trat ich 1976 endgültig in das Berufsleben ein und begann als junger Elektroingenieur bei der Fa. SIEMENS in der Zweigniederlassung Dortmund. Hier wurde mir erst einmal bewußt, daß ich während des Studiums nur das elementarste Handwerkszeug für eine Ingenieurtätigkeit erworben hatte. In die Funktionen und Abläufe der neuen Abteilung, die sich mit Antriebs- und Automatisierungslösungen für die Hütten- und Walzwerksindustrie beschäftigte musste ich mich erst einmal gründlich einarbeiten.

Quarto (4-Walzen)-Walzwerk Viele Jahre war ich anschließend im Vertrieb für Bandlackieranlage Kaltwalzwerks- und Bandbehandlungsanlagen tätig, zuletzt als Vertriebsleiter in Dortmund und Essen. Das Bild links zeigt ein Bandwalzwerk, auf dem Stahlbänder auf eine zur weiteren Verarbeitung gewünschte Dicke herunter gewalzt werden. Das rechte Bild zeigt eine Bandlackieranlage, auf der das fertig gewalzte Material farbige Oberflächen, z.B. für Wandverkleidungen erhält. Auf den Graphiken sieht man natürlich nur die Anlagentechnik, d.h. die Maschinenausrüstung. Die Antriebstechnik, Steuerungen und Regelungen sind in separaten Elektroschalthäusern untergebracht und verrichten ihre wichtigen Aufgaben im Hintergrund.

Der rote Platz, ca. 1982 Das historische Museum Im Rahmen der Akquisition habe ich viele Kunden und im Rahmen der Reisetätigkeit auch verschiedene Länder in unterschiedlichen Regionen der Welt kennen gelernt. So war ich in den 80er Jahren relativ oft auf Dienstreisen in Moskau. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR verlagerten sich die Geschäfte zunehmend nach Asien. In den 90er Jahren war ich verstärkt für Kunden in Korea, Japan, Taiwan und Thailand tätig. Aufgrund des gesamten wirtschaftlichen Aufschwunges und der gewaltigen Investitionen in China ist dieses Land nun der Focus vieler geschäftlicher Aktivitäten. Die Erfahrungen und die Eindrücke mit fremden Kulturen haben auch meine private Reiselust gestärkt und mich mit meiner Frau zu verschiedenen Zielen rund um den Globus geführt.

Detaillierte Informationen zum Industriebereich 'Industrial Solutions & Services' und dem Segment 'Metals' in dem ich bei SIEMENS arbeite, gibt es hier.

Erlangen, Bürohaus Schuhstrasse Seit Ende 1998 arbeite ich im Stammhaus bei SIEMENS in Erlangen, in den Jahren 2000-2002 im Bereich eBusiness für die Kunden aus den Industriebranchen "Metals, Mining & Paper Industries", bei dem ein sehr kreatives Arbeiten mit vielen innovativen Tätigkeiten gefragt war. Inzwischen bin ich wieder im Anlagenvertrieb für Bandbehandlungsanlagen und lerne aufgrund der zuvor geschilderten Aktivitäten u.a. nun auch verschiedene Kunden in China kennen.

Erlangen selbst ist eine schöne mittelgroße Stadt in Franken, in der es neben dem großen Arbeitgeber SIEMENS auch viele mittelständische Firmen gibt. Außerdem existieren als große Arbeitgeber noch die Universität selbst und die Universitätsklinik.

In Erlangen sind große Teile der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt, so dass die Stadt auch von vielen jungen Leuten bevölkert wird.
(Dass mir Erlangen u.a. auch wegen der Biergärten, der Bergkirchweih und der gebackenen Karpfen sympathisch ist, kommt später noch unter "Hobbys / Biergärten ...").

Das kurfürstliche Schloß Im Jahre 1743 verwirklichte Markgraf Friedrich von Bayreuth seinen Plan, eine Landesuniversität zu errichten. Er siedelte diese neue Stätte der Gelehrsamkeit, damals nach Altdorf und Würzburg die dritte Hochschule im fränkischen Raum, in der Hugenottenstadt Erlangen an. Seit dieser Zeit sind Stadt und Universität eng miteinander verwachsen.
Der Schloßgarten 1769 fiel die Verantwortung für die Universität Markgraf Alexander von Ansbach und Bayreuth zu, der sie wesentlich förderte. Die Friedrich-Alexander-Universität trägt deshalb die Namen der beiden Fürsten, die ihre Anfangszeit entscheidend bestimmten. Die Pläne für das Schloss wurden von Antonio della Porta und Jaques Bourdin de la Fond entworfen. Nach dem Tod Portas führte Gottfried von Gedeler den Bau der markgräflichen Residenz im Auftrag von Christian Ernst für den Markgrafen Friedrich zu Ende. Heute befindet sich im Schloss die Universitäts-Verwaltung der Friedrich-Alexander Universität.

In der Erlanger Altstadt Das Erlanger Schloss mit seinem schönen Schlosspark, die vielen noch erhaltenen Bauten in der Altstadt, die gemütlichen Gässchen, die vielen verschiedenen Kneipen und im Sommer auch die Straßencafes geben der Stadt ein durchaus gemütliches Flair.


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