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Der Schritt zum "richtigen" PC ...

In der Firma wurden nach der Benutzung von Speicherschreibmaschinen auch bald die ersten PCs eingeführt. Hier habe ich div. Varianten von DOS und Windows 3.1, 3.11, etc. und den verschiedenen Applikationen für den Bürogebrauch kennen gelernt. Damit war dann auch privat der Zeitpunkt gekommen, sich mit den Möglichkeiten des PCs, des Internet und den e-Mails zu beschäftigen.

Pentium 1 Mein erster privater PC war (und ist immer noch) ein AT-Rechner mit Pentium 100-Prozessor und Windows 95. Mit 16MB Hauptspeicher, einer 1,2GB-Festplatte, 15"-Farbmonitor, Standardtastatur, Maus, Soundkarte, Lautsprecher, CD-ROM und Epson-Farbdrucker hatte ich für fast DM 3.000 ein vollständiges System. Im Laufe der folgenden Jahre habe ich das System um 16MB Hauptspeicher und eine zweite Festplatte mit 8,4GB erweitert (mehr kann das BIOS ohne Flash-Update nicht verwalten) sowie ein 36.6kBit-Modem und einen Scanner angeschlossen. Damit war ich schon ziemlich komplett und konnte erst einmal alle Anwendungen testen und Erfahrungen sammeln. Gott sei Dank gab es damals noch keine Viren, so dass das Surfen im Internet wenigstens aus diesem Blickwinkel noch einigermaßen ungefährlich war. Da ich prinzipiell nicht der große Dauersurfer bin und sich das downloaden von Programmen und Dateien auch durchaus im Rahmen hält, bin ich bisher mit den Telefonkosten bzw. den Internetgebühren ganz gut zurecht gekommen.

Inzwischen habe ich den Rechner auf WIN98SE umgestellt und benutze ihn heute immer noch für alle Applikationen. Ein einziger ganz großer Absturz hat mich bisher viel Nerven gekostet, als ich nach einem Totalausfall mit größtem Widerwillen den Befehl 'FORMAT C:\' eingeben und den ganzen Rechner neu hochziehen musste. Da das BIOS noch kein CD-Laufwerk unterstützt hatte ich reichlich Arbeit, bis alle Treiber wieder funktionierten und ich endlich mit der Installation der Programme beginnen konnte (Wenigstens habe ich bei der Gelegenheit die Programme noch einmal neu sortiert und nicht mehr alles installiert).

Trotzdem der Rechner nach heutigen Ansichten ein "uraltes Möhrchen" ist, verrichtet er bei mir zu Hause immer noch treu und brav seine Dienste. Da ich kein "Spielemensch" bin und keine superschnelle 3D-Graphikkarte und hohe Rechenleistung brauche, ist die Konfiguration für die üblichen Standardapplikationen und das Sufen per Analogmodem immer noch ausreichend schnell.

Falls der Rechner wirklich noch einmal total abstürzen oder mit Viren unrettbar verseucht werden sollte, wäre das zwar ärgerlich, würde aber z.B. keinen Totalverlust von wichtigen Daten bedeuten. Deshalb benutze ich ihn gelegentlich auch mal zum Testen von neuen Programmen, obwohl das Installieren und De-Installieren von Programmen natürlich immer Reste auf der Platte hinterläßt und das System dadurch auch nicht stabiler wird.

Fazit: Das "alte Möhrchen" ist immer noch ein treues und weitgehend zuverlässiges Arbeitpferd.


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