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7. Und wieder Fotos ...

Das fotografieren habe ich, wie zuvor bereits beschrieben, zugunsten des Videofilmens fast ganz zurückgestellt. Trotzdem ergeben sich hin und wieder Gelegenheiten, bei denen ein Fotoapparat für Schnappschüsse die bessere Lösung ist.

Solch' eine Situation trat bei mir ein, als ich 2001 mein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern wollte und keine Ahnung hatte, ob wohl jemand beim Mittagessen und der anschließenden gemütlichen Runde im Kollegenkreis Fotos machen würde.

Vivitar CV35 Also habe ich auf die Schnelle eine billige Kamera für Kleinbildfilme von Vivitar für ca. DM 25,-- gekauft. Trotz der einfachen Ausführung und Bedienung macht die Kamera mit Autofokus und automatischer Belichtung einschl. Blitz im Nahbereich -insbesondere bei guter Beleuchtung- akzeptable Fotos. Bei einem späteren Urlaub waren die Ergebnisse bei den Landschaftsfotos mit größerer Distanz trotz hellen Sonnenlichts so unterschiedlich und z.T. unscharf, dass ich sie heute nicht mehr mitnehme. Zudem hat sie bei dem o.g. Ereignis bereits ihren ursprünglichen Zweck erfüllt.

Da ich in diesem Jahr auch noch einen "runden" Geburtstag Minolta Vectis Weathermatic Zoom feiern konnte, bekam ich von meiner Frau in Anbetracht meiner immer größer werdenden Affinität zum Wassersport als Geschenk eine wasserdichte APS-Kamera "Minolta Vectis Weathermatic Zoom" geschenkt. Mit dieser qualitativ guten Kamera lassen sich auch wieder vernünftige Fotos schießen. Außerdem eignet sich diese Kamera wegen ihrer Wasserdichtigkeit ebenfalls für den Outdoor-Einsatz, beim Segeln und zum Schnorcheln (bis 10m Tiefe!).

Entsprechend dem APS-Konzept (Advanced Photo System)läßt die Kamera 3 verschiedene Bildformate zu: C=Classic, H=Horinzontal breiter und P=Panorama. Die Auswahl und die Belichtungswerte werden magnetisch auf dem Filmträger gespeichert, so daß das Labor sofort auf die richtigen Informationen bei der Vergrößerung der Bilder zugreifen kann. Das Negativformat ist nur geringfügig kleiner als bei einem Standard-Kleinbildfilm, so daß die technische Qualität der Aufnahmen ähnlich gut ist.
Links zu Minolta und APS siehe hier.

Gelegentlich lasse ich mir beim Entwickeln der Kleinbildfilme die Bilder gleich einscannen und auf CD-ROM brennen. Wenn ich denke, dass das Ereignis (z.B. Urlaubsreise, Dienstreise, Familienfeier etc.) die Mehrausgaben rechtfertigt, läßt sich mein Aufwand beim Einscannen von vorne herein vermeiden und die Qualität der Labors und die Erfahrung der Profis nutzen, die sicher bessere Ergebnisse erzielen als ich mit meinem Scanner aus dem Feinkostladen und meinem beschränkten background.

Die Scan-Ergebnisse waren bei den Aufnahmen aus der einfacheren Kamera natürlich sehr unterschiedlich und lagen in der Qualität zwischen akzeptabel (bei Nah- und Großaufnahmen) und unbrauchbar, weil verzerrt (bei weiten Motiven und Landschaften). Die schlechten Ergebnisse liegen natürlich nicht am Einscannen, kommen hier aber wegen der Darstellung auf dem Bildschirm noch deutlicher zur Wirkung.

Digitale Kopien der APS-Filme, die mit Kleinbildfilmen vergleichbar sind, sind dagegen bei einer Scan-Auflösung von 1,5 Mega-Pixeln für den Hausgebrauch in Ordnung. Damit habe ich auch weiterhin die Möglichkeiten, Bilder in beliebiger Größe vom Negativ abziehen zu lassen und die digitalen Kopien in für eigene Zwecke oder nach entsprechender Bearbeitung auch für die Darstellung im Internet zu benutzen.
(Beispiel siehe unter: Erlanger Schloß ).


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